Gastroenterologie

In der Gastroenterologie geht es um die Therapie des Magen- und Darmtraktes durch endoskopische Geräte. So wird durch einen langen Schlauch per Bildübertragung über die natürlichen Körperöffnungen eine Spiegelung von Magen, Darm oder Gallengängen vorgenommen. Durch eine Endoskopie kann Patienten eine Operation erspart werden, etwa durch das Abtragen von Frühkarzinomen, Drainieren von Abszessen oder dem Entfernen von Gallengangsteinen.

Ehlken während einer Endoskopie: Er lächelt und schaut auf den Monitor

Zentrum mit 10.000 Endoskopien pro Jahr

Im Krankenhaus Reinbek werden jährlich ca. 10.000 diagnostische und therapeutische Untersuchungen im Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Gallengängen durchgeführt. Mit über 400 überwiegend therapeutischen ERCPs und rund 450 Endosonographien pro Jahr hat sich die Endoskopieabteilung zu einem überregional tätigen Zentrum entwickelt, in dem ausssschließlich Experten tätig sind.

Der Stellenwert der Endoskopie nimmt stetig zu, da immer mehr Erkrankungen, die früher nur durch einen Operation behandelt werden konnten, endoskopisch also sehr viel schonender therapiert werden können. Hierzu zählen zum Beispiel Blutungen aus dem Verdauungstrakt, Entfernung von Frühkarzinomen oder großen Polypen, Stenteinlagen bei Verengungen im Bereich des Verdauungstraktes einschließlich der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges.

Leistungsspektrum der Gastroenterologie

Spiegelung des Dünndarms inklusive Kapselendoskopie

Kapselendoskopien des Dünndarms

Spiegelungen der Gallenwege und des Ganges der Bauchspeicheldrüse (Steinentfernungen und Steinzertrümmerungen, Einlage von Drainagen und Stents)

Endoskopische Ultraschalluntersuchungen (Diagnostische Untersuchungen, Einlage von Drainagen und Behandlung von z.B. Abszessen durch die Wand der Verdauungsorgane)

Leistungsspektrum der Endoskopie (Magen- und Darmspiegelungen)

Abtragung von Polypen und Frühkarzinomen

Behandlung von Blutungen

Aufweitungen von Verengungen und Einlage von Stents

Abtragung von Divertikeln

Einlage von Ernährungssonden

Behandlung von Enddarmerkrankungen einschließlich Hämorrhoiden

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Darmspiegelung zur Krebsvorsorge - Frühzeitige Entdeckung verhindert die Entwicklung von Darmkrebs

Beim Darmkrebs oder seinen Vorstufen ist die frühzeitige Entdeckung der Veränderungen besonders wichtig, da sich dadurch die Heilungschancen deutlich verbessern. Darmkrebs entsteht überwiegend im Dickdarm (Kolon) oder im Enddarm (Rektum). Blut im Stuhl und/oder Stuhlunregelmäßigkeiten können Symptome von Darmkrebs sein.

Ab dem 55. Lebensjahr empfehlen wir als Krebsvorsorge eine Darmspiegelung (Koloskopie). Hierbei können bei Bedarf Gewebeproben entnommen und verdächtige Polypen entfernt werden, die sich zu Krebs entwickeln können. Wenn in Ihrer Familie gehäuft Darmkrebs vorkommt, ist es möglich, dass bei Ihnen ein erblich bedingt erhöhtes Darmkrebsrisiko vorliegt. In diesem Fall empfehlen wir eine genetische Beratung. Bestätigt diese ein erblich erhöhtes Darmkrebsrisiko, sind frühere und häufigere Darmspiegelungen notwendig.

 

Ab 50 Jahren alle 10 Jahre zur Koloskopie

Die Darmspieglung (Koloskopie) ist ein wichtiger Bestandteil der Darmkrebsvorsorge. Finden sich im Rahmen der Untersuchung verdächtige Gewebestellen, wird hier eine Probe entnommen. Diese wird anschließend von einem Pathologen unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht. Er stellt die Diagnose einer gutartigen oder bösartigen Erkrankung. Wir empfehlen ab einem Alter von 50 Jahren eine Darmspieglung durchführen zu lassen. Bei einem unauffälligen Ergebnis reicht eine Kontrolle im Abstand von 10 Jahren. Kürzere Abstände können sinnvoll sein, wenn Polypen zuvor abgetragen wurden. Bei Patienten mit einer familiären Darmkrebs Belastung ist eine genetische Beratung und eine frühzeitige Darmspiegelung, 10 Jahre früher, als bei der Diagnosestellung der Verwandten Person, empfohlen.

Unser Team

Arzt in weißer Arbeitskleidung lächelt vor neutralem Hintergrund.

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Hanno Ehlken

Facharzt für Innere Medizin & Gastroenterologie
Arzt in weißer Arbeitskleidung lächelt vor neutralem Hintergrund.

Leitender Oberarzt

Dr. med. Conrad Duschek

Facharzt für Innere Medizin

Oberärztin

Dr. med. Lenika Calavrezos

Fachärztin für Innere Medizin
Arzt in weißer Arbeitskleidung lächelt vor neutralem Hintergrund.

Oberarzt

Dr. med. Matthias Schneider

Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Gastroenterologie

Oberärztin

Ai Quyen Ton Nu

Fachärztin für Innere Medizin

Oberarzt

Dr. med. Eike Valentin Debus

Facharzt für Innere Medizin

Stationsleitung

Christiane Schieferdecker

Stationsleitung Allgemeine Innere / Gastroenterologie / Station 6

Oberarzt

Dr. med. Levon Harutyunyan

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Funktionsleitung

Todora Peters

Leitung Endoskopie
Porträt einer Frau mit kurzem Haar vor neutralem Hintergrund.

Sekretärin

Christiane Claßen

Sekretariat Medizinische Klinik

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