Individuelles Operationskonzept für Ihre Diagnose
Für die Therapie bösartiger Erkrankungen des weiblichen Genitales ist immer ein individuell auf die Patientin und ihre Diagnose abgestimmtes Operationskonzept zur umfassenden Entfernung eines Tumors (Radikalität) ausschlaggebend. Wir nutzen dazu moderne operative Verfahren einschließlich minimal-invasiver Techniken und Laserchirurgie. Bei Eierstock- und Gebärmutterhalskrebs setzen wir darüber hinaus spezielle Techniken ein, die die empfindlichen Nerven im Beckenraum schonen und so die Funktion von Darm und Harnblase bewahren.
Langjährige Spezialisierung und Interprofessionelle Zusammenarbeit im Krankenhaus Reinbek
Durch unsere Spezialisierung und langjährige Erfahrung erreichen wir eine optimale Vorbereitung, effiziente Operationen und eine ganzheitliche patientengerechte Betreuung. Gemeinsam mit unseren Patientinnen und ihren niedergelassenen Frauenärzt:innen möchten wir ein starkes Team bilden, das die jeweilige Patientin in den Mittelpunkt stellt. In Kooperation mit den Abteilungen für Viszeralchirurgie (Prof. Dr. Tim Strate), Leberchirurgie (Dr. Christian Hillert) und Gefäßchirurgie (Stephanie Dick und Dr. Sebastian Bertschat) bieten wir das gesamte Spektrum der Tumorchirurgie auf universitärem Niveau an. Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin (PD Dr. Thorsten Krause) führt modernste Narkoseverfahren und Methoden zur Vermeidung postoperativer Schmerzen sowie eine postoperative Überwachung auf der Intensivstation durch. Das Team arbeitet schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammen (bereits vorher im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf).
Plastisch-rekonstruktive Chirurgie macht radikale Tumorentfernung möglich
Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie unterstützt ebenfalls das Ziel der radikalen Tumorentfernung. Erst durch die Möglichkeit einer plastischen Rekonstruktion werden viele radikale operative Eingriffe überhaupt erst möglich. Weiterhin lässt sich damit das äußere Erscheinungsbild von Brust, Scheide oder Vulva natürlich wiederherstellen. Unser Ziel ist es, durch maximale Radikalität und Effektivität die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Heilung unserer Patientinnen zu schaffen, dabei aber gleichzeitig Nebenwirkungen zu vermeiden und ein unversehrtes körperliches Erscheinungsbild zu bewahren.
Zusammenschluss regionaler Expert:innen
Alle onkologischen Patientinnen werden zunächst im Tumorboard des Universitären Cancer Centers des UKE (UCCH) vorgestellt. Hier werden Therapieempfehlungen nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen gegeben und auch die Möglichkeit einer Teilnahme in wissenschaftlichen Studien geprüft. Mit diesen Empfehlungen werden dann die Patientinnen in der einmal wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz des St. Adolf-Stift vorgestellt. Zusammen mit allen Spezialisten wie Pathologen, Strahlentherapeuten und medizinischen Onkologen wird dann die endgültige Therapieempfehlung festgelegt. Notwendige Medikamententherapien (z.B. Chemotherapie, Antikörper- oder Anti-Hormon-Therapie) sowie Strahlentherapien werden gemeinsam mit den jeweiligen Spezialisten koordiniert und durchgeführt.
Sprechstunde für onkologische Patientinnen
Im Rahmen unserer Sprechstunde für onkologische Patientinnen stehen wir natürlich auch für die Einholung einer zweiten Meinung zur Verfügung.
Übersicht
- auch für die Einholung einer zweiten Meinung
- Mittwochs 09.00 - 16.00 Uhr
Übersicht
- Mittwochs 09.00 - 16.00 Uhr
Unser Team
Chefarzt
Prof. Dr. Jörg Schwarz
Leitender Oberarzt
Dr. med. Süha Alpüstün
Geschäftsführende Oberärztin
Dr. med. Nana Bündgen
Oberärztin
Barbara Murn
Oberarzt
Roland Flurschütz
Oberarzt
Waiel Zarour
Stationsleitung
Jennifer Haß
Stationsleitung
Habib Haxha
Sekretärin
Katrin Schmidt
Sekretärin
Babette Heine