Darmspiegelung rettet Leben

Pressemitteilung
Team Gastroenterologie im CCB Prof. Jäckle und Dr. Stahmer: Der ehemalige Chefarzt am Krankenhauses Reinbek, Prof. Dr. Stefan Jäckle (rechts hinten) und sein Leitender Oberarzt, Dr. Jens Stahmer (links) sind auch nach ihrer offiziellen Berentung als Gastroenterologen aktiv: Sie führen im Elisabethinum MVZ im CCB Bergedorf Magen- und Darmspiegelungen durch. Das MVZ gehört zum St. Adolf-Stift, für die beide mehr als zwanzig Jahre unter anderem in der Endoskopie tätig waren. Praxismanagerin Ulrike Möller (Mitt

Der ehemalige Chefarzt am Krankenhauses Reinbek, Prof. Dr. Stefan Jäckle (rechts hinten) und sein Leitender Oberarzt, Dr. Jens Stahmer (links) sind auch nach ihrer offiziellen Berentung als Gastroenterologen aktiv: Sie führen im Elisabethinum MVZ im CCB Bergedorf Magen- und Darmspiegelungen durch. Das MVZ gehört zum St. Adolf-Stift, für die beide mehr als zwanzig Jahre unter anderem in der Endoskopie tätig waren. Praxismanagerin Ulrike Möller (Mitte) führt ein Team von neun Medizinischen Fachangestellten, die sich während und nach dem Eingriff um die Patienten kümmern, darunter Joki Bischof (li.) und Lisa von Deyn (r.).

 

Zwei erfahrene Gastroenterologen aus dem Krankenhaus Reinbek bieten ambulante Vorsorge-Untersuchungen für Menschen über 50 Jahre in Arztpraxis im CCB an

Der ehemalige Chefarzt am Krankenhauses Reinbek, Prof. Dr. Stefan Jäckle und sein Leitender Oberarzt, Dr. Jens Stahmer, sind auch nach ihrer offiziellen Berentung im St. Adolf-Stift weiterhin als Gastroenterologen aktiv: Sie führen an vier Tagen in der Woche Magen- und Darmspiegelungen im Elisabethinum MVZ im CCB Bergedorf durch. Das MVZ gehört zum Krankenhaus Reinbek, für die beide mehr als zwanzig Jahre unter anderem in der Endoskopie tätig waren. Mittlerweile hat der 48-jährige Privatdozent Dr. Hanno Ehlken die Leitung der Klinik für Innere Medizin & Gastroenterologie übernommen.

Prof. Jäckle und Dr. Stahmer schließen sich den Empfehlungen der Fachgesellschaften an und empfehlen allen Menschen über 50 ihren Darm untersuchen zu lassen, nicht nur bei Beschwerden wie Gewichtsverlust, Bauchschmerzen oder gar Blut im Stuhl, sondern insbesondere auch als Vorsorgeuntersuchung. Prof. Jäckle sagt: „Eine Darmspiegelung kann Leben retten. Polypen, die Vorstufen des Darmkrebses, wachsen über Jahre und können bei einer Darmspiegelung entdeckt und sofort abgetragen werden, so dass sich daraus kein Darmkrebs mehr entwickeln kann. Der Krebs wird also im Keim erstickt.“ Bei einer familiären Belastung oder Symptomen muss die Untersuchung früher durchgeführt werden.

Fast alle Polypen werden während der Darmspiegelung in der Praxis im CCB abgetragen. Sehr große Polypen, bei deren Abtragung Komplikationen auftreten könnten, werden noch am selben Tag im St. Adolf-Stift entfernt, da dort die Chirurgie als Backup zur Verfügung steht. Durch diese enge Zusammenarbeit wird den Patienten eine erneute Koloskopie-Vorbereitung erspart.

Dr. Stahmer erläutert, was nach der Diagnose eines Karzinoms passiert: „Falls bei den Untersuchungen ein Tumor in der Speiseröhre, im Magen oder Darm entdeckt wird, werden die Patienten noch am selben Tag im zertifizierten Onkologischen Zentrum des St. Adolf-Stifts vorgestellt, wo sich interdisziplinär Onkologen, Gastroenterologen, Radiologen und Chirurgen um eine sehr schnelle und kompetente Betreuung kümmern, wenn dies von unseren Patienten so gewünscht wird“. Das Krankenhaus ist als Onkologisches Zentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. „In Reinbek herrscht eine große Expertise bezüglich der Tumoren der Speiseröhre, des Magens und des Darms – für alle drei Tumoren ist das Krankenhaus jeweils als Organzentrum zertifiziert“, ergänzt Prof. Jäckle, der das Darmkrebszentrum viele Jahre selbst geleitet hat.

Und ebenfalls wird am Krankenhaus Reinbek eine „CED“-Ambulanz betrieben. Dr. Matthias Schneider, Oberarzt der Medizinischen Klinik, betreut dort speziell Menschen, die eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) haben. Unmittelbar nach der Diagnosestellung im Rahmen der Koloskopie können dort Patienten kompetent weiterbehandelt werden.

Vorsorge-Koloskopien werden von den gesetzlichen Krankenkassen ab einem Alter von 50 Jahren und dann erneut in einem Intervall von 10 Jahren erstattet. Dr. Stahmer erläutert: „Nach der Abtragung von Polypen sollte in der Regel nach einem kürzeren Intervall eine erneute Darmspiegelung erfolgen. Hierüber beraten wir jeden Patienten individuell.“

Es werden in Deutschland derzeit noch keine Vorsorge-Magenspiegelungen bei Patienten ohne Beschwerden angeboten, da dies aufgrund der Datenlage auch von den Fachgesellschaften nicht empfohlen wird. Bei Beschwerden wie Schluckstörungen, Bauchschmerzen, Blutverlusten durch den Magen-Darm-Trakt, Gewichtsverlust etc. muss diese Untersuchung aber durchgeführt werden. Hierfür werden durch die Praxis im CCB Termine nach Dringlichkeit vergeben.

Einen Termin können Patienten und ärztliche Kollegen nicht nur telefonisch, sondern auch online in der „Gastroenterologie im CCB“ über die MVZ-Webseite www.elisabethinum.de buchen. Praxismanagerin Ulrike Möller sagt: „Bitte beachten Sie, dass Sie vor der Magen- und Darmspiegelung einmal in unsere Praxis vorbeikommen, damit wir Sie über den Eingriff aufklären können und Ihnen die Lösung zum Abführen mitgeben können. Dort vereinbaren wir dann den konkreten Termin für den endoskopischen Eingriff.“

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Schulz-Colberg
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KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT,
Hamburger Straße 41, 21465 Reinbek