Schwangerschaftswoche 25

Sie sind nun in der 25. Schwangerschaftswoche. Die Knochenkerne Ihres Kindes beginnen sich zu verdichten und durch die Haut des Babys sind winzige Äderchen zu erkennen. Ihr Kleines drückt nun wahrscheinlich öfters auf Ihre Blase, so dass Sie häufiger zur Toilette müssen



Etwa 1 Liter Fruchtwasser schützt Ihr Baby vor Püffen und Erschütterungen. Das Fruchtwasser wird mehrmals am Tag komplett ausgewechselt. Eine der vielen erstaunlichen Leistungen, die Ihr Körper jetzt vollbringt. 

Ihr Baby trinkt übrigens immer wieder ein wenig Fruchtwasser. Das trainiert das Schluckvermögen, aber auch den Magen-Darm-Trakt. Fruchtwasser ist leicht süßlich; möglicherweise einer der Gründe, warum die meisten Menschen ein Leben lang Süßes als besonders tröstlich und angenehm empfinden.

Gruppe 25

Übelkeit am Ende der Schwangerschaft

Eine auftretende Übelkeit kann andere, nicht organische, Gründe haben. Manche vermuten, dass vielen werdenden Müttern die Psyche einen Streich spielt. Denn ein Kind bedeutet ein völlig neues Leben. Und dabei spielen schon mal die Hormone verrückt und der Körper reagiert mit Stress und Übelkeit.



Oft wirken schon ein paar Tage "Auszeit" Wunder.

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Unser Tipp gegen Übelkeit

Essen Sie vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit. Denn die erste Mahlzeit des Tages kurbelt den Blutzuckerspiegel kräftig an und kann der Übelkeit entgegen wirken. Es muss nicht gleich das opulente Frühstück im Bett sein. Oft reicht eine Kleinigkeit, also eine Banane, ein Zwieback oder getrocknetes Obst - je nach Geschmack.

Und das sollten Sie den Tag über beibehalten. Ein leerer Magen reagiert oft mit Übelkeit. Geben sie ihm keine Chance. Dennoch: Wenn es ganz schlimm kommt, hilft ein Gang zum Arzt!

Krämpfe oder schwere Beine?

Sie können jetzt oder später einen Krampf in den Beinen bekommen. Vermeiden Sie es, Ihre Zehen nach unten zu strecken. Außerdem ist es gut möglich, dass Sie die zunehmende Last Ihres Babys jetzt häufiger in Form schwerer Beine spüren.



Gönnen Sie sich wann immer es geht eine Pause und legen Sie die Füße hoch. Achten Sie jedoch auch darauf, dass Sie ausreichend zu Fuß gehen. Die Muskeltätigkeit in den Beinen unterstützt die Venen beim Rücktransport des Blutes Richtung Herz. Auch die Lymphgefäße profitieren von der Bewegung, gestautes Gewebswasser fließt leichter ab.

Unser Tipp
Kühles Wasser - denn ein kühler Beinguss in der Dusche oder Badewanne tut sehr gut. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie sicher stehen. Eine rutschfeste Einlage oder spezielle Anti-Rutsch-Aufkleber in Badewanne und Dusche sind in der Schwangerschaft ein Muss.



Alternativ helfen auch kühlende Gels, mit denen die Beine eingerieben werden.
Ziehen Sie eher flache Schuhe an. Günstig ist Schuhwerk mit einem ganz leichten Absatz.

Das hilft Ihnen, Ihren Körper in der richtigen Position zu halten. Und die Füße können beim Laufen gut abrollen, das fördert die Durchblutung der Beine.



Oder gönnen Sie sich einen Besuch bei der Fußpflegerin. Lassen Sie Ihre Füße ruhig ein wenig pflegen und verwöhnen. Das haben Sie sich verdient, schließlich müssen Sie Ihr wachsendes Gewicht tragen.



Eine Fußreflexzonenmassage sollte übrigens nur jemand machen, der wirklich darin ausgebildet ist.
Bei werdenden Müttern dürfen einige Stellen an den Füßen nicht massiert werden, da es sonst zu Wehen kommen könnte.

Öfter mal die Beine hochlegen

Falls Sie Venenprobleme oder Krampfadern haben, sollten Sie sich ärztlich beraten lassen. Die natürlichen Behandlungsarten sind vorrangig gymnastische Übungen, kalte Güsse und Kompressionstherapien, bei denen Druck ausgeübt wird. Es gibt aber auch Mittel, die auf homöopathische Weise wirken. Die Inhaltsstoffe solcher Mittel basieren auf Rosskastanien, Buchenweizen, Steinkleekraut und Hamamelis.



Auch im übertragenen Sinne sollten Sie ruhig öfter mal die Beine hoch legen. Natürlich sind Sie auch als werdende Mutter leistungsfähig und stehen wahrscheinlich voll im Leben. Dennoch ist es günstig, wenn Sie sich immer wieder eine Auszeit gönnen oder Ärger aus dem Weg gehen. 
Es muss ja nicht immer gleich ein Mittagsschlaf sein.



Manchmal genügen schon ein paar ruhige Minuten bei einer Tasse Tee, um neue Kraft zu schöpfen. Oder Sie machen in der Mittagspause einen kurzen Spaziergang beziehungsweise setzen sich im Freien auf eine Bank, statt in der überfüllten Kantine zu bleiben.