18 Pflege-Azubis starten mit generalistischer Ausbildung

Pflegeschule am St. Adolf-Stift bildet 14 Frauen und 4 Männer in Theorie und Praxis nach neuem Lehrplan aus. Am Ersten Schultag stand das Kennenlernen von Krankenhaus, MitschülerInnen und Lehrerinnen im Fokus.
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Die neuen Auszubildenden der Pflegeschule am St. Adolf-Stift mit Schulleiterin Christa Knigge (r.) und den Kursleiterinnen Maren Walkling (2.v.r.) und Saskia Pavelcsik (3.v.r.) vor der Pflegeschule am Krankenhaus Reinbek. Alle haben morgens einen Schnelltest gemacht, so dass die FFP-2-Masken für das Foto kurz an der frischen Luft abgenommen werden konnten.

Heute (1. März) haben 18 Menschen zwischen 16 und 42 Jahren ihre Ausbildung als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann am Krankenhaus Reinbek begonnen. Die 14 Frauen und 4 Männer hatten sich mit Mittlerer Reife, Fachhochschulreife und Abitur in den vergangenen Monaten beworben und einen Platz in der Pflegeschule des St. Adolf-Stiftes ergattert. Sie kommen zum einen aus der näheren Umgebung, Glinde, Tespe, Trittau, aber sogar auch aus der Schweiz.

Am Ersten Schultag stand das Kennenlernen von Krankenhaus, MitschülerInnen und Lehrerinnen im Fokus. Zunächst wurden alle jedoch morgens auf Corona getestet. Im ersten Theorieblock berichtete Schulleiterin Christa Knigge über das Entstehen von Krankenhäusern und über die Fachabteilungen im St. Adolf-Stift. Aufgrund der Corona-Hygienevorkehrungen gab es die obligatorische Krankenhausführung nur aus dem Garten und nicht im eigentlichen Krankenhaus.

In einem Gottesdienst mit Seelsorgerin Elisabeth Frost erhielten die Auszubildenden ein individuelles buntes Kreuz geschenkt. Dieser „Handschmeichler“ soll ihnen in auch in stürmischen Tagen Hoffnung auf wieder sonnigere Zeiten schenken. Zur Begrüßung gab es vom Haus einen Stoffbeutel mit dem Motto „Bester Start bei uns“ mit allerlei nützlichen Informationen und Materialien. Die traditionelle Schultütenübergabe aus dem höheren Kurs musste leider coronabedingt entfallen.

Kursleiterin Saskia Pavelcsik sagt: „Seit zwei Jahren gilt die neue generalistische Ausbildung: Nach 3 Jahren werden wir Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ausgebildet haben, die überall arbeiten dürfen – in der stationären Akut- und Langzeitpflege und der ambulanten Pflege. Das heißt Auszubildende aus unserem Krankenhaus, also der stationären Akutpflege lernen gemeinsam mit Auszubildenden aus stationären Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten den Pflegeberuf.“

Ihre Team-Kollegin Maren Walkling ergänzt: „Im Sommer findet der erste Praxisblock im Krankenhaus statt. Bei den 11-wöchigen Orientierungseinsätzen lernen die Auszubildenden ihren zukünftigen Arbeitsort kennen lernen. Auf einer Ausbildungsstation können die Auszubildenden besonders engmaschig durch Praxisanleiter angeleitet werden. So sind sie am Ende der Ausbildung sicherer in der Praxis im Vergleich zu den vorherigen Jahrgängen, was sich auch in besseren Praxisnoten wiederspiegelt.“

Vor den neuen Auszubildenden liegen 3 Jahre mit 2100 Theorie- und 2500 Praxisstunden, bei denen sie auf ihre zukünftige Tätigkeit in der Pflege von kranken, alten und jungen Menschen ausgebildet werden. Eine praktische Prüfung, drei schriftliche und drei mündliche Prüfungen müssen bestanden werden, um die Berufsbezeichnung Pflegefrau oder Pflegefachmann tragen zu können.

 

Die nächste Ausbildung beginnt am 1. September 2022

Ab sofort können sich Interessierte für den Ausbildungsstart am 1. September 2022 oder 1. März 2023 in Reinbek bewerben. Schulleiterin Christa Knigge sagt: „Wer einen Beruf sucht, bei dem man sich sozial engagiert, mit Menschen arbeitet und auch in einem Team, für den ist vielleicht der Pflegeberuf eine gute Chance, seine Vorlieben zusammen zu bringen.“ Außerdem bietet die Pflege auch gute Fort- und Weiterbildungsbildungs- sowie Studiermöglichkeiten.
Voraussetzung für eine Bewerbung ist der Realschulabschluss oder Abitur, ein Mindestalter von 17 Jahren sowie eine körperliche Grundfitness und seelische Ausgeglichenheit. Knigge sagt: „Wir empfehlen allen Interessierten ein Praktikum in unserem Krankenhaus Da können die Bewerber nicht nur die Räumlichkeiten des Krankenhauses, sondern auch die Arbeitsabläufe  kennen lernen.

Über das Krankenhaus Reinbek

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus mit expandierender Entwicklung und überregionalem Einzugsgebiet direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 351 Betten in den Fachrichtungen Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Hämato-/Onkologie und Palliativmedizin sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, interventionelle Radiologie sowie  Gynäkologie und Geburtshilfe.

Jährlich werden über 19.000 stationäre und 25.000 ambulante Fälle behandelt und 9.000 Operationen durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten rund 1.000 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek. Das christliche Menschenbild ist Grundlage und Maßstab unseres Handelns.

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