Notfallpraxis für ambulante Versorgung am Krankenhaus Reinbek eröffnet

Pressemitteilung
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Freuen sich über die verstärkte hausärztliche Versorgung von Patienten der Region inder Notfallpraxis am Krankenhaus Reinbek: Carolin Roos von der KV Hamburg, Krankenhaus Geschäftsführer Björn Pestinger und Dr. Monika Schliffke von der KV Schleswig-Holstein.

Die Notfallpraxis im Hauptgebäude des St. Adolf-Stifts übernimmt außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten die hausärztliche Behandlung von Patienten.

Eine neue Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) ist Anfang April am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift offiziell eröffnet worden.  Caroline Roos, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVH, freute sich sehr über die gute Kooperation mit der Reinbeker Klinik und erläuterte das Konzept der Praxis: „Diese Praxis ist die vierte Notfallpraxis der KVH und damit ein weiterer Meilenstein beim Ausbau unseres vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes – des `Arztrufs Hamburg´.“ Die Praxis eröffnet am selben Standort, wo bislang die Anlaufpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) betrieben worden war, und bietet Patienten mit leichteren Erkrankungen ein zielgenaues Versorgungsangebot. „Die Praxis ist in der Region gut zu erreichen, außerdem weiten wir die Öffnungszeiten aus, damit haben vor allem die Patienten in Reinbek und Bergedorf einen noch besseren Zugang zur ambulanten Notfallversorgung.“ Die KVH erhoffe sich, mit dieser Einrichtung die Zentrale Notaufnahme am St. Adolf-Stift noch zusätzlich zu entlasten, was dort zu größeren Kapazitäten für die Behandlung der Menschen mit schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen führt.

Für Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der KVSH, ist die Notfallpraxis in Reinbek ein weiteres länderübergreifendes Projekt in der guten Zusammenarbeit der beiden Nord-KVen: „Wir leben Gemeinsamkeit bereits seit mehr als zehn Jahren. Die KVSH betreibt seit 2007 in der Asklepios Klinik Nord in Heidberg eine Bereitschaftsdienstpraxis in Hamburg. Auch in Zukunft arbeiten an beiden Standorten Ärzte aus beiden Bundesländern zusammen und behandeln Patienten unabhängig vom Wohnort auf medizinisch hohem Niveau.“   

Björn Pestinger, Geschäftsführer des Krankenhauses Reinbek St. Adolf-Stift, sagt: „Dieser notwendige Schritt der Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgung an einem Ort wird die Effizienz deutlich erhöhen, da nur die Kapazitäten in Anspruch genommen werden, die der jeweilige Patient tatsächlich benötigt. Erst wenn die hausärztlichen Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind, werden die Patienten von den Medizinern unserer Zentralen Notaufnahme weiter versorgt. Mittelfristig planen wir einen Neubau der ZNA, mit dem alle Vorgaben für ein integriertes Notfallzentrum erfüllt werden. Im Neubau wird dann ab 2022 eine gemeinsame Versorgung von bis zu 55.000 ambulanten Fällen möglich sein.“

Die neue Notfallpraxis ist ein Angebot des Bereitschaftsdienstkonzeptes „Arztruf Hamburg“, mit dem die KVH seit 2018 unter der Telefonnummer 116117 ärztliche Hilfe rund um die Uhr bietet. Mit dem „Arztruf Hamburg“ bietet die KVH einen sehr unkomplizierten Zugang zur ambulanten Versorgung. Zum Leistungsportfolio zählen die ärztliche Beratung am Telefon, ein Hausbesuch durch den fahrenden Notdienst, ein zeitnaher Arzttermin und der Besuch einer der Notfallpraxen der KVH.

 

Service

Die Notfallpraxis der KVH am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift, Hamburger Straße 41, 21465 Reinbek, ist seit dem 1. April 2019 geöffnet. Die Öffnungszeiten sind: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 19 – 24 Uhr, Mittwoch 13 – 24 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10 – 24 Uhr. Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden.