Schwangerschaftswoche 16

Aus dem Embryo ist ein Fetus geworden: Das Baby ist inzwischen vollständig entwickelt. Von nun an verbringt es seine Zeit in der Gebärmutter damit, zu wachsen und heranzureifen, bis es außerhalb des Mutterleibs überleben kann. Überall an seinem Körper beginnt die Lanugobehaarung (Flaumhaare des Fetus) zu wachsen, die dem Spiralmuster der Haut folgt.

Gruppe 16

Wie entwickelt sich Ihr Baby?

Das Gesicht nimmt ausgeprägte Züge an, das Kinn ist klein und der Mund relativ breit. Die Augen sind sehr groß und noch geschlossen. Das Baby ist mittlerweile 12 cm groß und wiegt etwa 100 g. Ihre Taille verschwindet immer mehr.

Ihr Kind wird nun immer lebhafter, beginnt zu strampeln, bewegt den Kopf, Arme und Hände. Der Brustkorb hebt und senkt sich, während das Baby "Atemübungen" macht - obwohl es den Sauerstoff natürlich weiterhin über die Plazenta und die Nabelschnur bekommt. Die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, obwohl nur etwa acht Zentimeter groß, ist ein außerordentlich leistungsfähiges Organ. Sie übernimmt die Aufgaben, zu denen die Organe des Kindes noch nicht fähig sind, arbeitet für Lunge, Leber, Nieren mit, übernimmt die Rolle des noch nicht vorhandenen Immunsystems und produziert Stoffe für die Infektabwehr. "Nebenbei" produziert sie die Hormone, die für den Ablauf der Schwangerschaft und das Auslösen der späteren Wehen benötigt werden.



Das Baby entwickelt auch seine Sinne weiter, kann inzwischen auf Einflüsse von außen reagieren, wie z. B. auf Streicheln oder Handauflegen, indem es sich näher zu diesem Punkt hinbewegt.

Jetzt zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden!

Vielleicht sind Sie auch unsicher, wie es weitergeht und haben viele Fragen rund um den Geburtsvorgang. 

Nicht zuletzt deshalb lohnt sich die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs. Denn zu wissen, was passiert, nimmt eine Menge Unsicherheit. Vor allem aber tut auch der Austausch mit anderen werdenden Mamis gut. 



Die verschiedenen Geburtsvorbereitungskurse in der Elternschule im KRANKENHAUS REINBEK bieten Ihnen Übungen zur Körperwahrnehmung, Atmung und Entspannung, Gebärhaltungen, Massagen, Partnerhilfen, Tipps und Informationen über Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillen.


Ganz wichtig: Melden Sie sich spätestens jetzt zu Ihrem Geburtsvorbereitungskurs an, wenn Sie dieses noch nicht getan haben.  Ab der 25. Schwangerschaftswoche ist eine gute Zeit, einen Kurs zu besuchen. 
Alle weiteren Infos finden Sie in unserer Elternschule unter Geburtsvorbereitungskurse. Die Kosten für Sie als Schwangere tragen die Krankenkassen.

 

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Was erwartet Sie bei Ihrem Arzt?

Ihr zweiter Vorsorgetermin ist herangerückt. Manche Ärzte machen jetzt einen Ultraschall, um die Umrisse des kindlichen Kopfes und des Körpers zu erkennen. Sie fühlen zarte Bewegungen in Ihrem Bauch, die sich anfangs wie Schmetterlingsflattern anfühlen, doch bald empfinden Sie sie unverwechselbar als die strampelnden Bewegungen neuen Lebens. Viele Ärzte empfehlen in den ersten Wochen einer Schwangerschaft die Untersuchung nach ausreichend vorhandenen Toxoplasmose-Antikörpern.
Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die in erster Linie von Katzen übertragen wird. Bei einer Infektion vor der Schwangerschaft bilden sich Antikörper, die im Blut nachgewiesen werden können. Diese Antikörper schützen Mutter und Kind vor einer Infektion bei erneutem Kontakt in der Schwangerschaft Liegen jedoch keine Antikörper vor, sollten Sie als Schwangere den Kontakt zu Katzen einschränken und vor allem nicht mehr ein Katzenklo reinigen. Ebenso sollten Sie auf rohes Fleisch, wie Mett, Salami und Rohmilchprodukte verzichten Eine Infektion in der Schwangerschaft kann zur Fehlgeburt oder Schädigung des Fetus führen. 


Neben der Feststellung Ihrer Laborwerte, des Körpergewichts und des Blutdrucks wird die Größe der Gebärmutter festgestellt. Mit Ihrem Facharzt wird auch besprochen, ob weitere spezielle Untersuchungen notwendig sind.

Die Übelkeit verschwindet - der Appetit nimmt zu

Waren Sie vielleicht während der ersten Wochen ein wenig in Sorge, dass Sie nicht ausreichend an Gewicht zunahmen, so fällt es Ihnen nun oft schwer, nicht mehr "zuzulegen" als im Durchschnitt erwartet wird. Und das ausgerechnet jetzt, da die morgendliche Übelkeit langsam schwindet und der Appetit zurückkommt!



Gegen Ende des Monats wird der Bauch auch für die Umwelt sichtbar - und Sie haben alles Recht der Welt, mächtig stolz darauf zu sein.



Bereiten Sie die Haut ein wenig auf die kommende Dehnung vor, indem Sie sie häufig massieren, bürsten und eincremen. Aufgrund von feinen Rissen im Unterhaut-Bindegewebe kann es in der Folgezeit zu Schwangerschaftsstreifen kommen, die über die Geburt hinaus sichtbar bleiben. Kleine dunkle Flecken sind dagegen Pigmenteinlagerungen, die in aller Regel von allein wieder verschwinden. 



Tanken Sie jetzt so viel frische Luft wie möglich und verschaffen Sie sich Bewegung. Wer in dieser Zeit noch ein wenig trainiert, macht es dem Kreislauf leichter mit den folgenden Monaten fertig zu werden. Schon jetzt wird ein Liter Blut mehr durch den Körper transportiert, als zu Beginn der Schwangerschaft - und lässt Sie das vermutlich auch dann und wann spüren. 



Vielleicht beginnt es in dieser Zeit zum ersten Mal, ein wenig aus der Brust zu tröpfeln. Machen Sie sich darüber aber keine Gedanken - es kommt häufig vor, dass sich die Milchdrüsen schon so früh auf ihre "Arbeit" nach der Geburt einzustellen beginnen.

Das Rezept der Woche: Kartoffelgulasch für 2 Personen

Zutaten

  •  500 g Kartoffeln
  •  1 rote Paprika
  •  1 grüne Paprika
  •  1 Zucchini
  •  2 EL Öl
  •  100 g Maiskörner
  •  350 ml Wasser
  •  1 El Gemüsebrühe
  •  4 El saure Sahne
  •  1 Pck. tiefgekühlte Kräuter

 

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen, waschen und in größere Stücke schneiden.
  2. Die Paprika waschen, vierteln, Stiel und Kerne entfernen und in Würfel schneiden.
  3. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und in Würfel schneiden. Das Wasser mit der Gemüsebrühe verrühren.
  4. Das Öl in einem Topf erhitzen. Kartoffeln, Paprika und Zucchini darin anbraten. Die Gemüsebrühe dazu gießen und zugedeckt etwa 20 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Maiskörner zugeben und weitere 5 Minuten im offenen Topf köcheln lassen.
  5. Die saure Sahne untermischen. Das Gemüsegulasch mit dem Pfeffer würzen und die Kräuter untermischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Sie wollen nichts mehr verpassen?

Wenn Sie mehr Tipps haben wollen, was Sie wann am besten erledigen, dann schauen Sie mal auf unseren Zeistrahl für die Zeit vor und auch nach der Geburt auf der Überblicksseite zur Geburtshilfe unter dem Aufklapp-Punkt "Ihr individueller Schwangerschafts-Terminkalender".

Wenn Sie Ihren vorausichtlichen Geburtstermin eigeben, erhalten Sie sogar einen individuellen Terminkalender als Checkliste zum Ausdrucken.