Krankenhaus Reinbek verhängt offiziellen Besuchsstopp zum Schutz seiner Patienten vor von außen mitgebrachten Coronaviren

Dieses gilt ab Donnerstag, 28. Oktober. Als weitere Vorsichtsmaßnahme werden alle stationären Patienten ab sofort regelhaft getestet.
Corona Virus 2

Aufgrund der hohen Infektionszahlen in den Kreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg und der nahen Hansestadt Hamburg hat die Krankenhaus-Einsatz-Leitung des St. Adolf-Stiftes heute (28.10.2020) ein weitgehendes Besuchsverbot für Angehörige von Patienten ab morgen, Donnerstag, 29. Oktober verhängt und befindet sich damit auf einer Linie mit den meisten Schleswig-Holsteinischen Krankenhäusern.

Ausgenommen vom Besuchsverbot sind vereinzelte Besuche bei Schwerstkranken und Sterbenden auf der Palliativstation oder nach Rücksprache mit dem behandelnden Oberarzt auch auf anderen Stationen. Werdende Väter oder eine andere Begleitperson können Schwangere bei der Geburt begleiten, müssen danach aber das Krankenhaus verlassen.

Infektfreie Angehörige können Patienten weiterhin zum Krankenhaus bringen oder von dort abholen oder wichtige Utensilien für ihre Angehörigen am Krankenhausempfang am Haupteingang abgeben. Bei Betreten des Krankenhauses ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Desinfektionsmittelspender für eine 30-sekündige Händehygiene zu nutzen.

Prof. Dr. Stefan Jäckle, Ärztlicher Direktor des St. Adolf-Stiftes sagt: „Die Sicherheit der uns anvertrauten Patienten steht bei uns an erster Stelle! Wir wissen, dass das ein harter Einschnitt ist, aber wir müssen unser Haus vor von außen mitgebrachten Coronaviren schützen und hoffen auf die Einsicht der Angehörigen, die ja auch das Beste für ihre Familienmitglieder wünschen. Der Kontakt kann über Telefonieren oder auch Chatten aufrechterhalten werden. Schon seit März wurden die Telefone für kostenlose Inlandsgespräche freigeschaltet.“

Als weitere Vorsichtsmaßnahme hat die Krankenhaus-Einsatzleitung heute entschieden, dass ab sofort alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, zur Sicherheit regelhaft auf das Coronavirus getestet werden.

Aktuell werden im Krankenhaus Reinbek 6 Covid-Patienten behandelt. Der Zustand eines Patienten, der vor einigen Tagen im St. Adolf-Stift positiv getestet wurde, hat sich so rapide verschlechtert, dass er  auf die Intensivstation verlegt werden musste. Dort werden nun 3 Patienten beatmet. Zwei Patienten konnten in die häusliche Isolation entlassen werden, eine Patientin ist Dienstagabend positiv getestet aufgenommen worden, somit befinden sich drei Patienten auf der normalen Isolation-Station, abgeschottet von den übrigen Patienten.

Über das Krankenhaus Reinbek

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus mit expandierender Entwicklung und überregionalem Einzugsgebiet direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 351 Betten in den Fachrichtungen Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Hämato-/Onkologie und Palliativmedizin sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, interventionelle Radiologie sowie  Gynäkologie und Geburtshilfe.

Jährlich werden über 19.000 stationäre und 25.000 ambulante Fälle behandelt und 9.000 Operationen durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten rund 1.000 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek. Das christliche Menschenbild ist Grundlage und Maßstab unseres Handelns.

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