Jeder Patient darf von einer festen Person für eine Stunde besucht werden

Besuche von Patienten im Krankenhaus Reinbek sind wieder erlaubt. Möglich machen dieses der neue Erlass der Kieler Landesregierung und die aktuell niedrigen Zahlen von Neuinfektionen im Norden. Letzter Covid-Patient wird bald entlassen.
Mns Besuch Ist Wieder Möglich

Im Krankenhaus Reinbek wurde am 10. Mai das letzte Mal ein Patient positiv getestet, aktuell ist nur noch ein Mann Covid-positiv auf der Isolierstation. Mit seiner baldigen Entlassung wird gerechnet, dann wäre das St. Adolf-STift covidfrei.

Die Krankenhaus-Einsatzleitung des St. Adolf-Stiftes hat sich in der letzten Sitzung für ein klares Vorgehen für Besuche entschieden, die ab heute, 22. Mai gilt: Jeder Patient bestimmt eine Person, die ihn für den gesamten Krankenhausaufenthalt bis zu einmal täglich für eine Stunde besuchen darf. Die Besuche können in der Zeit von 14.00 bis 20.00 Uhr täglich stattfinden (letzer Einlass ist um 19.15 Uhr!). Die Patienten werden gebeten sich untereinander abzusprechen, damit möglichst nur ein Besucher zurzeit im Patientenzimmer ist.

Thomas Meyer, Pflegedirektor sagt: „Besonders wichtig ist, dass alle Besucher 100%ig infektfrei sind, damit sie uns nicht von außen einen Coronavirus ins Haus tragen. Wir gehen aber davon aus, dass sich alle Besucher – auch im Interesse ihrer kranken Angehörigen – vernünftig verhalten, im Zimmer den Abstand wahren, Mundschutz tragen und mit Erkältungssymptomen ohnehin von einen Besuch absehen.“
Die Besucher müssen sich am Haupteingang des Krankenhauses täglich mit Kontaktdaten registrieren lassen und Fragen zur Gesundheit beantworten (Den Fragebogen für Besucher kann im Link-Bereich als PDF heruntergeladen und bereits zuhause ausgefüllt werden). Besucher erhalten einen Mund-Nasen-Schutz sowie eine Einweisung in die Hygieneregeln.

Bisher waren Besuche bei Schwerstkranken und Sterbenden auf der Palliativstation bereits zeitlich unbegrenzt möglich. Werdende Väter (oder eine andere Begleitperson) können Schwangere bei der Geburt im Kreißsaal nicht nur begleiten, sondern ab sofort mit Mutter und Neugeborenen wieder ein „Familienzimmer“ beziehen. Weiterhin können auch außerhalb der Besuchszeiten infektfreie Begleitpersonen, die Patienten bis zum Krankenhaus bringen oder von dort abholen bis zum Eingang kommen. Ebenfalls können infektfreie Angehörige dringend benötigte Gegenstände des persönlichen Bedarfs wie Wechselkleidung oder Toilettenartikel für Patienten am Empfang abgeben.

Alle werden gebeten, vor Betreten am Eingang eine 30 sekündige Händedesinfektion durchzuführen und vor und im Krankenhaus 2 Meter Abstand zu Ihren Mitmenschen zu halten.

Über das Krankenhaus Reinbek

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus mit expandierender Entwicklung und überregionalem Einzugsgebiet direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 351 Betten in den Fachrichtungen Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Hämato-/Onkologie und Palliativmedizin sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, interventionelle Radiologie sowie  Gynäkologie und Geburtshilfe.

Jährlich werden über 19.000 stationäre und 25.000 ambulante Fälle behandelt und 9.000 Operationen durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten rund 1.000 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek. Das christliche Menschenbild ist Grundlage und Maßstab unseres Handelns.