Schwester Barbara erhält höchste Auszeichnung des Bistums

Erzbischof Stefan Heße überreichte der Ordensschwester die Ansgar-Medaille für ihr großes Engagement im Krankenhausbereich und für Obdachlose
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Schwester M. Barbara Hellmann wurde von Erzbischof Dr. Stefan Heße am Sonntag im Hamburger Mariendom die Ansgar-Medaille überreicht. Die 90-jährige Ordensschwester aus Reinbek erhielt die höchste Auszeichnung des Erzbistums für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement als Vorsitzende eines katholischen Krankenhausträgers und für Obdachlose in der „Alimaus“.

 

Schwester M. Barbara Hellmann hat vom Erzbistum Hamburg die Ansgar-Medaille erhalten. Bei der Ansgar-Medaille handelt es sich um die höchste Auszeichnung des Erzbistums. Sie wird an besonders verdiente Menschen für ihren vorbildlichen Einsatz durch ehrenamtliches Engagement auf überpfarreilicher Ebene vergeben.
Schwester Barbara war von 1984 bis 2007 als Provinzoberin der Norddeutschen Provinz der Elisabethschwestern tätig und zugleich Vorsitzende des Vorstands der Katholischen Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth (KWA). In diesen Zeitraum fiel die Zusammenführung der KWA-Krankenhäuser sowie weiterer sozialer Einrichtungen in Ost- und Westdeutschland. Die KWA und die Vinzenz Bernward Stiftung Hildesheim sind die Trägergesellschaften des Elisabeth Vinzenz Verbundes (EVV), einem der größten deutschen katholischen Krankenhausträger, zu dem auch das St. Adolf-Stift gehört.
Zusätzlich hat sich die 90-jährige Ordensschwester seit 1993 ehrenamtlich in der „Alimaus“ auf Hamburg-St. Pauli engagiert, u.a. von 2002 bis 2014 als Stellvertretende Vorsitzende des Hilfsvereins St. Ansgar, dem Trägerverein der Alimaus. In dieser Einrichtung auf St. Pauli erhalten Obdachlose und Bedürftige umfassende Hilfen.
Die Verleihung fand am Sonntagmorgen (2. Februar 2020) in einem Pontifikalamt mit Erzbischof Dr. Stefan Heße im Mariendom (Hamburg-St. Georg) zur Eröffnung der St. Ansgar-Woche statt.

 

Hintergrund zur Ansgar-Medaille

Mit der Ansgar-Medaille werden seit dem Jahr 2000 Frauen und Männer für ihren „vorbildlichen Einsatz für die Kirche“ ausgezeichnet, so das Statut. Auch für bedeutende Leistungen im kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Bereich kann sie vergeben werden. Der heilige Ansgar ist Patron des Erzbistums Hamburg. Der im Jahr 800 geborene Missionar war der erste Bischof von Hamburg. Im Februar wird traditionell in Hamburg die Ansgar-Woche begangen.
Die Ansgar-Medaille ist aus Silber gefertigt und teilvergoldet. Sie zeigt den Bistumsgründer Ansgar, der die thronende Gottesmutter verehrt. Die Darstellung wird von dem Schriftzug „Verdienstmedaille Erzbistum Hamburg“ umrahmt.


 

Fotos: Matthias Greve/ Hamburg

Über das Krankenhaus Reinbek

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus mit expandierender Entwicklung und überregionalem Einzugsgebiet direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 351 Betten in den Fachrichtungen Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Hämato-/Onkologie und Palliativmedizin sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, interventionelle Radiologie sowie  Gynäkologie und Geburtshilfe.

Jährlich werden über 19.000 stationäre und 25.000 ambulante Fälle behandelt und 9.000 Operationen durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten rund 1.000 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek. Das christliche Menschenbild ist Grundlage und Maßstab unseres Handelns.

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