Fast 2,5 Millionen Euro Spenden in 20 Jahren – Förderverein des St. Adolf-Stiftes feiert Geburtstag

Über 600 Patienten, Angehörige und Mitarbeiter sind Mitglied im Verein der Freunde und Förderer des Krankenhauses Reinbek
Vorstand Förderverein und Stiftungsbeirat

Vorstand des Fördervereins und Beirat der Stiftung blickten auf 20 Jahre Fördervereinsarbeit im St. Adolf-Stift zurück: Meinhard Weizmann, Carl-Thomas Epping, Gabriele Cattarius-Armbrust, Prof. Dr. Stefan Jäckle, Julia König-Edler (Schatzmeisterin) und Richard Bauer (Fördervereinsvorsitzender) sowie die Beiratsmitglieder Dr. Alexander Tiedtke, Schwester Luise und Ralph Kamenz.

Nicht auf dem Bild ist Schriftführer und Krankenhausgeschäftsführer Björn Pestinger.

„Wir alle haben heute Geburtstag. Genau genommen den 20.“, so empfang am Dienstagabend (28. November 2017) der Vorsitzende Richard Bauer, rund 70 Mitglieder des Förderverein in der Aula des St. Adolf-Stiftes. Und tatsächlich wurde der Verein der Freunde und Förderer des Krankenhauses Reinbek bereits 1997 von Patienten, Angehörigen und Ärzten gegründet, um zum einen als Botschafter für die Werte des Hauses einzutreten, zum anderen aber die Arbeit des Krankenhauses durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zu unterstützen. Laut Satzung sollen von allen Anschaffungen Patienten direkt profitieren, etwa da sie eine besonders schonende Operationsmethode ermöglichen oder zum Wohlgefühl bei einer Behandlung beitragen.

Der 20. Geburtstag wurde vom siebenköpfigen Vorstand zum Anlass genommen, bei der Herbst-Mitgliederversammlungen sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Zukunft zu schauen. Zur Einstimmung gab es Fotos und sogar Filmaufnahmen aus den Anfängen – damals noch mit Overheadprojektor und Folien statt Beamer-Präsentation. 1997 hatten sich auf einen Aufruf 124 Personen zusammengefunden, die den eingetragenen Verein gegründet hatten. Seitdem haben diverse Referenten aus dem Haus Fachvorträge vor den Mitgliedern gehalten, es gab Musik und Kaffee und Kuchen. Richard Bauer erinnerte an die inhaltlichen Höhepunkte des Vereins. So konnten bereits im Jahr 2001 die erste Million an Spenden vermeldet werden, damals noch in D-Mark. Im Jahr 2004 wurde das 500. Mitglied begrüßt. 2005 war nach der Währungsumstellung die erste Million in Euro erreicht. Im Jahr 2013 waren es denn über 2 Millionen Euro bei 633 Mitgliedern. Im Jahr 2016 gründete der Förderverein einstimmig eine Stiftung, um den Aktivitäten einen langfristigen Horizont zu geben. Die Stiftung soll das Krankenhaus St. Adolf-Stift dauerhaft unterstützen und die Ausstattung des Krankenhauses nachhaltig sichern.

Bauer bedankte sich bei den Mitgliedern, die sich mit 30 Euro Jahresbeitrag und diverse Einzelspenden für die Zukunft des St. Adolf-Stiftes einsetzen: Bis zum 15. November wurden in 20 Jahren genau 2.448.172 Euro eingenommen und über 1,2 Millionen Euro an Anschaffungen für das Krankenaus ausgegeben. Das waren in der Regel besondere Geräte, aber auch Fortbildungen der Mitarbeiter. Die Stiftung hat schon zwei Jahre nach ihrer Gründung einen Vermögensstock von 1.141.000 Euro, da es bereits mehrere Zustiftungen aus Erbschaften gab.

Der Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, dass noch viel mehr Bürger in Reinbek und Umgebung Verein und Stiftung kennen und durch eine Mitgliedschaft die emotionale Bindung zum St. Adolf-Stift zeigen. Bauer: „Es ist nicht mehr selbstverständlich, ein Krankenhaus quasi um die Ecke zu haben. Darüber hinaus ein christlich geführtes, in dem der Patient noch im Mittelpunkt steht und das als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg mit einer hervorragenden Ärzteschaft und hoch motiviertem Personal besetzt ist. Das St. Adolf-Stift ist für uns als Einwohner dieser Region ein außerordentlicher Glücksfall. Und dazu wollen wir durch unsere Unterstützung beitragen.“
Im Anschluss gab der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Stefan Jäckle einen Rückblick über die Entwicklung des Krankenhauses, die sich durch eine immer höhere Spezialisierung der Fachbereiche, Methoden und damit Ärzteschaft auszeichnet. Jäckle betonte dabei neben der Akademischen und Ordenstradition vor allem die besondere Haltung des Hauses „Bei uns geht Medizin immer noch vor Kommerz. Wir sind kein Profit-Center, sondern ein christliches Krankenhaus, das aufgrund seiner vielfältigen Kompetenz weiter wächst, ein Leuchtturm in der Region.“

Über Uns

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus mit expandierender Entwicklung und überregionalem Einzugsgebiet direkt an der östlichen Stadtgrenze von Hamburg. Es verfügt über 351 Betten in den Fachrichtungen Kardiologie, Gastroenterologie, Hämato-/Onkologie und Palliativmedizin sowie der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, interventionelle Radiologie sowie  Gynäkologie und Geburtshilfe.

Jährlich werden über 19.000 stationäre und 25.000 ambulante Fälle behandelt und 9.000 Operationen durchgeführt. Im St. Adolf-Stift arbeiten rund 850 Menschen in den unterschiedlichen Bereichen. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und einer der größten Ausbildungsbetriebe in Reinbek. Das christliche Menschenbild ist Grundlage und Maßstab unseres Handelns.

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